DIE SOMMERSONNENWENDE

DIE SOMMERSONNENWENDE

Die erste in der Reihe der fünf telepathischen Werkstätten

DEN ZYKLUS DER JAHRESZEITEN ERNEUERN

Ein-Jahres Projekt 2020 – 2021

Vorgeschlagen von den bio-dynamischen Bauern Bernard Lainka und organisiert durch Iveta Šugarkova, beide aus Tschechien

Vorbereitet von Marko Pogačnik, UNESCO Künstler für den Frieden, aus Slowenien.

Wir treffen uns, obwohl jeder an seinem Platz, am 20. Juni 2020 um 9.00 morgens.

Diese Werkstatt ist eine telepathische und wir orientieren uns nach dem Lauf der Sonne. Das heißt, egal, wo sich die teilnehmende Person befindet, die Werkstatt beginnt immer um 9 Uhr nach der lokalen Zeit.

DIE SOMMERSONNENWENDE

Die Sommersonnenwende hat mehrere Gesichtspunkte, die wir ansprechen wollen. Als erstes sollten wir die Beziehung zur Welt der Elementarwesen erneuern, einer Intelligenz, die für den Verlauf aller Auf- und Umbauprozesse in der Natur verantwortlich ist. Um sich durch Naturkörper wie Bäume und Landschaften bewegen zu können, haben sie einen subtilen (ätherischen) Körper und sind deshalb für die Augen des Verstandes unsichtbar. Als Folge davon wird ihre Präsenz wie auch ihr Wissen beim Umgang mit Naturprozessen ignoriert. Ihre lebendige und freudige Präsenz kann nicht durch die genetische Technologie ersetzt werden.

9.00 – 9.10 Einstimmung der Gruppe

Obwohl wir über Europa und darüber hinaus verstreut sind, spüren wir unsere Gemeinschaft, die aufgrund unserer Liebe zur irdischen Schöpfung und dem Gefühl der Mitverantwortung für das Leben der Erde zusammengekommen ist.

Durch diese Vorbedingungen entsteht ein Resonanzraum, in dem unsere Werkstatt stattfinden kann.

Wir bitten um die Unterstützung und Mitarbeit aller Wesenheiten der verschiedenen Reiche der Erde, die für die zyklische Entfaltung des Lebens Sorge tragen.

9.10 – 9.20 Die elementare Welt von alten Bildern befreien

Als erstes sollten wir die traditionellen Bilder und Definitionen von Elementarwesen vergessen. Die elementare Welt hat inzwischen eine epochale Wandlung durchgemacht und stellt sich heute wesentlich anders dar.

  • Stell dir vor, dass die Elementarwesen in ihren traditionellen »Kostümen« vor dir auftauchen und dann ihre Zipfelmützen, Feenflügel, Fischschwänze usw. ablegen.
  • Erspüre sie als dir ebenbürtige Wesenheiten.

9.20 – 9.40  Begegnung mit der elementaren Welt

Erschaffe dir in deiner Imagination einen Platz, den du kennst und an dem du die Präsenz der Elementarwesen erfahren möchtest. Der Platz sollte so weit entfernt sein, dass du ihn in deinem materiellen Körper nicht leicht erreichen kannst. Am besten wähle den Platz schon einen Tag zuvor aus, damit du die Elementarwesen dort auf dein »Kommen« vorbereiten kannst.

  • Dann stelle dir vor, wie die Natur, die dich dort umgibt, vom Rücken her durch einen Spalt deiner Wirbelsäule feierlich, durch dich hindurch, nach vorne schreitet.
  • Erspüre, was dabei vor deinem inneren Auge entsteht. Sei offen für das Unerwartete. Erlaube deiner Imagination das Erfahrene in Gefühlen oder Bildern zu gestalten.
  • Ehre die All-Präsenz der elementaren Welt. 

9.40 – 10.00  Das persönliche Elementarwesen

Wenn der Mensch seinen eigenen elementaren Aspekt kennenlernt, wird die Kluft überbrückt, die die Menschen von der Erde und der Natur trennt.

  • Stell dir vor, dass du dich in deiner Imagination zweimal siehst, ähnlich wie auf bestimmten Spielkarten, wo dein Kopf einmal in der oberen Hälfte in der normalen Perspektive zu sehen ist, und in der unteren Hälfte spiegelverkehrt nach unten (zur Erdmitte hin) zeigt. Nimm dir Zeit, um dich in diesem Bild wahrzunehmen.
  • Dann beuge dich nach vorne und nimm dein elementares Ich liebevoll in deinen Herzraum hinein. Nimm dir Zeit, um diese Wiedervereinigung zu erspüren.

10.00 – 10.20 Der aufbauende Bogen des Jahres kippt zur Sommersonnenwende in den abbauenden Bogen um

  • Stell dir eine Sanduhr vor, wie der Sand gerade aus der oberen Glasschale in die untere läuft.
  • Wenn das letzte Sandkorn in die untere Hälfte der Sanduhr gelaufen ist, drehe sie um. Spüre, was dieser entscheidende Moment der Wandlung in dir bewirkt. Wiederhole diese Umkehr einige Male. Dabei kannst du dir mit einer entsprechenden Geste deiner Hände helfen.
  • Dann wiederhole die Übung in der Beziehung zur gegenwärtigen Kulturepoche. Die Zivilisation wirkt in vielerlei Hinsicht hoch zerstörerisch. Die letzten Sandkörner dieser Epoche laufen gerade aus.
  • Nimm die Sanduhr in deine Hände und drehe sie um. Sei sicher, dass bei dieser Drehung alle Bereiche der menschlichen Kultur berührt werden.
  • Die obere Sandschale ist nun wieder voll. Jetzt läuft eine neue Epoche der Erd- und Menschheitsentwicklung durch sie hindurch. Freue dich! Erspüre diese neue Qualität!

10.20 – 10.40 Pause für eine Tasse Tee, Erfahrungen aufzuschreiben…

10.40 – 11.00 Die Sommersonnenwende ist die Zeit der sakralen Hochzeit zwischen den weiblichen und männlichen Prinzipien der Erde und des Universums

  • Wenn du eine Frau bist, dann schaue nach vorne; dein männlicher Aspekt ist hinter deinem Rücken positioniert und schaut nach hinten. Wenn du ein Mann bist, ist die Lage umgekehrt. Nimm dir Zeit, um dich mit deinem inneren Partner zu verbinden.
  • Dann gleitet deine Partnerin/dein Partner, durch dich hindurch, nach vorne, so dass ihr euch in die Augen schauen könnt. Ihr solltet euch besser kennenlernen und befreunden.
  • Schicke sie/ihn nicht mehr nach hinten, sondern finde für ihn/sie einen schönen Platz in dir.
  • Wenn du bei der Übung Schwierigkeiten bekommst, so weißt du, woran du in den nächsten 3 Monaten arbeiten solltest.

11.00 – 11.10 Die heilige Hochzeit zwischen Gaia und Pan ist nicht möglich, solange beide in Rollen steckenbleiben, die patriarchale Kulturen ihnen aufgezwungen haben.

  • Gaia ist nicht nur die Mutter Erde. Sie ist Schöpferin des irdischen Universums und möchte Partnerin aller Wesenheiten sein, die die Erde bewohnen, einschließlich der Menschheit.
  • Pan will kein Ziegengott mehr sein. Er ist verantwortlich dafür, dass die Schöpfung von Gaia auf verschiedenen Ebenen der Existenz verkörpert wird. Er möchte sein göttliches Bewusstsein, das ihm aufgrund der religiösen Dogmen entfremdet wurde, zurückgewinnen.
  • Verwende die wandelnde Kraft der violetten Farbe, um beide Partner von fremden Projektionen zu befreien.

11.10 – 11.30 Lass uns die Hochzeit zwischen Gaia und Pan feiern, damit sich das Rad des Lebens weiterdrehen kann.

Monotheistische Religionen haben Pan dazu missbraucht, eine abschreckende Teufelsfigur zu erschaffen und ihn in die Hölle verbannt. Seitdem hat das männliche Prinzip im Menschen die Orientierung im Leben verloren und verleitet den Menschen dazu, einen Unsinn nach dem anderen zu veranstalten und immer mehr Leid über alle Wesen der Erde zu bringen.

Wenn Orpheus Eurydike aus dem Hades, dem Totenreich, führen durfte, so können wir auch Pan aus der Hölle befreien. Das ist allerdings nur im vollen Vertrauen möglich, wenn wir den Fehler von Orpheus nicht wiederholen wollen.

  • Stell dir vor, du stehst am Eingang in die Unterwelt, mit dem Rücken zum steilen Treppenhaus, und beginnst die Treppe rückwärts nach unten zu steigen.
  • Vielleicht gibt es unterwegs Hürden, die dich von deiner Absicht abbringen wollen. Dann sage dir innerlich: »Die Zeit der Freiheit für Pan ist gekommen.«
  • Unten angelangt, wartet Pan auf dich. Du wirst seine Präsenz spüren, aber du darfst dich nicht umdrehen.
  • Wenn du dann die Treppe hochsteigst, wird Pan dir folgen und dabei seine Transformation erfahren.
  • Wenn ihr oben angekommen seid, wartet schon Gaia, seine Partnerin, auf ihn. Pan schreitet durch dich hindurch, um Gaia zu umarmen.
  • Gemeinsam wachsen sie zu einem mächtigen Baum des Lebens heran, der seine Früchte und unsere Freiheit über die ganze Erde verteilt.

11.30 – 11.40 Abschluss

Wir danken uns gegenseitig und allen Wesenheiten der unterschiedlichen Reiche der Erde und des Universums, die uns begleitet haben, und lösen unseren Kreis auf.

Wenn du während der Werkstatt erfahren hast, dass bestimmte Übungen für dich und das Leben wichtig sind, so fühle dich frei, sie weiter zu üben.

Wir werden diese telepathische Werkstatt am Samstag, den 25. Juli um dieselbe Zeit wiederholen, um den Lebenszyklus zu unterstützen und dazu neue Erfahrungen zu sammeln. Damit erhalten auch die, die sich später zur Werkstatt angemeldet haben, noch eine Chance, ins Werk einzusteigen.

Dank an euch alle! Bernard, Iveta und Marko

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Caroline Sherwood

Thank you dear Life Net Team
I have not been able to attend the recent ones, but will definitely take part in this one, which happens the day after I come off my Summer Solstice retreat in West Wales.
All good wishes,
Caroline

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