Samstag, den 11. Juli 2020

Organisiert vom Verein VITAAA aus Slowenien als Teil des Lebensnetztreffens 2020

Das Programm wurde vorbereitet von Marko Pogačnik in Zusammenarbeit mit  Damir Sačiragić, Ljuba Južnič und Barbara Buttinger-Förster.

Eine Gruppe von 45 Teilnehmenden des Lebensnetztreffens 2020 sollte diesen Sommer vom 7. bis zum 12. Juli durch Bosnien und Herzegowina reisen. Da die Grenzen momentan geschlossen sind, haben wir uns entschlossen, die Reise auf telepathischem Weg zu unternehmen.

Da die Werkstatt auf telepathischen Weg stattfindet, könnt ihr frei entscheiden von welchen Ort aus,  Ihr teilnehmen wollt.

Macht Euch keine Gedanken über unterschiedliche Zeitzonen; wir arbeiten in Übereinstimmung mit der Sonne; beginnt also um 9 Uhr nach Eurer Zeitzone.

Veröffentlicht diesen Werkstattplan bitte nicht in sozialen Medien wie Facebook, aber Ihr könnt gerne befreundeten Personen oder Mitarbeiterinnen, denen Ihr vertraut, den Plan per Email zuschicken.

Schaut Euch bitte die beigefügten Zeichnungen an!

Haltet den Werkstattplan ausgedruckt oder auf Eurem Computer oder Smartphone bereit, damit Ihr dem Zeitplan folgen könnt.

Samstag, den 11. Juli 2020

9:00 – 9:20 Uhr: Verbindung und Einstimmung der Gruppe

  1. Wir beginnen damit die jeweile Präsenz der anderen wahrzunehmen und beginnen den Kreis zu bilden. Wie fühlen sich unsere Mitreisenden? Stellt Euch einander vor!
  2. Dann laden wir die Hüter von Bosnien und die Elementarwesen seiner Landschaften, die bereit sind, uns zu helfen, in unseren Kreis mit ein; außerdem auch befreundete Wesen aus dem Reich unserer Vorfahren und aus himmlischen Reichen.

Spüre deinem Empfinden nach, mit all diesen Wesen zusammen in einem Kreis zu stehen.

  • Jetzt sollten wir uns einen ätherischen Bus vorstellen, mit dem wir reisen werden. Stellt Euch vor, wie Ihr zusammen mit all den eingeladenen Wesen in einem tunnel-ähnlichen sphärischen Raum sitzt, der von farbigen Membranen umhüllt ist. Genießt es in diesem Fahrzeug durch die Luft zu reisen und an einigen Stationen einen Halt einzulegen. Von Zeit zu Zeit erinnert Euch dankbar an unseren Lichtbus, der es uns in dieser gegenwärtigen Zeit der globalen Quarantäne erlaubt, durch Bosnien zu reisen.

9:20 – 9:30 Uhr: Einstimmung auf das Land Bosnien am Fuße des mächtigen Wasserfalls in Jajce

  1. Ein ganzer Fluss namens Pliva fällt über ein hohes Steinriff, um sich mit dem Fluss Vrbas zu vereinigen. Wir stehen als Gruppe auf dem Plateau zwischen Wasserfall und Fluss. Der Ort ist voll winziger Wassertropfen, die vom Wasserfall stammen.
  2. Da wir gezwungen sind, in einer Welt zu leben, die durch die vorherrschende Mentalität und       eine mechanistische Weltorganisation ausgetrocknet ist, hat das wässrige Ambiente des Jajce-Wasserfalls eine heilende Qualität. Fühle es.
  3. Stellt Euch uns als eine Gruppe vor, die in Form eines Kreises inmitten dieses wässrigen Ambientes schwebt.
  4. Fühle, wie es dich vom Entwurf der modernen Kultur befreit. Verteile deine Erfahrung an die Welt als Inspiration für deine Mitmenschen, um sich von den mentalen Mustern zu befreien, die unsere Sensibilität für Naturwesen und für unsere Mitmenschen austrocknen.

9:30 – 9:50 Uhr: Der bosnische Pyramidenkomplex in Visoko

  1. Im Jahr 2016 stellte eine LifeNet-Künstlergruppe eine Geopunkturinstallation mit 24 Steinen unterhalb des Eingangs zu den Ravne-Tunneln auf, die zur Visoko-Pyramide der Sonne führen. Wir können die Installation als Eingang zum Komplex der bosnischen Pyramide nutzen. Seid Euch bewusst, dass die Kultur der bosnischen Pyramiden sowie die, die wir später besuchen werden, immer noch im Gedächtnis ihrer Orte und möglicherweise als parallele Realitäten existieren.
  2. Dort angekommen stellen wir unsere Füße nicht auf den Boden. Stattdessen landen wir oben auf den Geopunktursteinen. Die Künstler haben Kosmogramme eingraviert, die sich auf verschiedene Aspekte der bosnischen Pyramiden, des Balkans und Europas beziehen. Sei dir dessen bewusst.
  3. Der Boden unter den Steinen ist mit einer dünnen Schicht eines lavaähnlichen Ätherfeldes bedeckt, das sich permanent bewegt und organische Muster erzeugt. Wir betreten dieses Energiefeld, um uns in die Ravne-Tunnel tragen zu lassen, die zur inneren Kammer der Sonnenpyramide führen. Halte an, wo immer du Erfahrungen machen möchtest.
  4. Bewege dich dann weiter auf dem Lavafeld, bis Du in der Sonnenpyramide ankommst. Erforsche ihren inneren Raum.
  5. Von dort aus kannst du in die Pyramide des Drachen gelangen (begegne den Drachen – die Urkräfte der Erde) oder bewege dich innerhalb der Pyramide des Mondes (die den weiblichen Eigenschaften gewidmet ist).
  6. Wenn du während des Besuchs auf Schwierigkeiten stößt, verwende die Dynamik des violetten Lichts, um das Hindernis umzuwandeln.

9:50 – 10:00 Uhr: Kurze Pause, um Erfahrungen aufzuschreiben und ein Glas Wasser zu trinken

10:00 – 10:20 Uhr: Besuch der großen Steinkugel in Zavidovići

In Bosnien gab es eine andere sehr alte Kultur, die uns perfekt abgerundete Steinkugeln hinterlassen hat. Die größte in Zavidovići hat einen Durchmesser von mehr als 3 Metern. Das ist die, die wir besuchen werden.

  • Stelle dir die Steinkugel von Zavidovići als eine zentrale Mitte vor, um die wir uns wie Planeten elegant herumbewegen. Erspüre ihre Qualität.
  • Öffne dann dein Herz und lasse dich von der Steinkugel anziehen, um durch sie in die parallele Realität einzutreten, die jenseits der materiellen Sphäre existiert.
  • Unter den dort aufbewahrten Schätzen befinden sich Qualitäten, die zu diesem Zeitpunkt benötigt werden. Nimm dir davon eine Handvoll
  • Bringe sie in die Welt von Bosnien und verteile sie dort und in der größeren Welt auf Kultur und Natur.

10:20 – 10:40 Uhr: Sarajevo

Um Sarajevo, die Hauptstadt von Bosnien, zu erleben, besuchen wir Benbaša, den Ort seiner Entstehung. Er befindet sich dort, wo der Fluss Miljacka sich aus seiner Schlucht herauswindet, bevor er in ein großes Tal mündet, in dem sich Sarajevo befindet. Felswände auf beiden Seiten des Flusses schaffen einen hohen zylindrischen Raum. Aber der Fluss ist gestaut, er fließt eigentlich nicht mehr.

  1. Zuerst müssen wir das Gaia-Touch-Ritual der Träne der Gnade (siehe Anhang) durchführen, um die traurigen Erinnerungen an die Belagerung von Sarajevo während des letzten Krieges und alle anderen Schichten der Unterdrückung in Bezug auf Sarajevo sowie Bosnien und Herzegowina zu transformieren.
  2. Stellt Euch vor, in einem großen Kreis hoch über dem Ort zu stehen und die Träne der Vergebung und der göttlichen Gnade über den Ort und seine verschiedenen Schichten grauer Energie auszuschütten.
  3. Nachdem dies geschehen ist, schauen wir in die Tiefe der Erde und sehen, wie die Sonnenscheibe durch den zylindrischen Raum von Benbaša senkrecht aus dem Herzen der Erde aufsteigt.
  4. Wenn sie sich über die Felswände des Canyons erhebt, beginnt sie, ihre Strahlen über das ganze Land zu verteilen, weit über den Raum des Balkans hinaus.
  5. Fühle ihren Segen.

10:40 – 11:00 Uhr: Mach eine Kaffee- oder Teepause und schreibe deine Erfahrungen auf.

11:00 – 11:20 Uhr Die Stečak-Kultur

Stečaks sind Megalithsteine, die normalerweise in Gruppen auf Hügeln und Bergen von Bosnien und Herzegowina vorkommen. Sie haben die Form großer horizontaler Platten oder die Form eines Hauses. Manchmal sind sie reich verziert. Sie stammen aus einer unbekannten alten Kultur und wurden im Mittelalter von den Bogumilen wiederverwendet, einer alternativen christlichen Kultur, die in Beziehung steht mit der Kultur der französischen Katharer. Wir werden einige Gruppen der Stečak Steine auf der Bergkette von Bjelašnica unweit von Sarajevo besuchen.

  1. Wir fahren mit unserem »Bus« durch die Atmosphäre, bis wir einen der Standorte mit den Stećak-Megalithsteinen erreichen, die auf einem Drachenkamm positioniert sind. Wir steigen nicht aus dem Bus, um den Boden zu berühren. Stattdessen verlassen wir den Bus hoch über dem Ort.
  2. Von dort nähern wir uns langsam den Stečaks, wobei wir uns der verschiedenen Schichten ihrer Aura bewusst sind.
  3. Wähle Dir einen der Steine aus, um durch den Stein in das Innere des Berges zu gelangen.
  4. Lerne die Stečak-Kultur und ihre Wesenheiten kennen, die sich innerhalb der Erde zurückziehen mussten, nachdem die Menschheit auf dem Planeten eine dominante Stellung eingenommen hatte.
  5. Während wir zu unserem Bus zurückkehren, bringt einige der Qualitäten dieser Kultur in unsere Welt hinein, als Inspiration für unsere Mitmenschen, damit sie zu ihrem eigentlichen Wesen und ihrer Wahrheit erwachen können.

11:20 – 11:30 Uhr: Wir schließen die morgendliche Runde, bedanken uns bei unseren Reiseführern. Wir sehen uns am Nachmittag um 15.00 Uhr wieder

15:00 – 15:10 Uhr: Wir finden wieder zusammen und besteigen den einfahrenden telepathischen Reisebuss.

15:10 – 15:20 Uhr: Am Nachmittag besuchen wir den mediterranen Teil von Bosnien namens Herzegowina.

Wir beginnen unsere Reise in der Schlucht des Flusses Neretva, der an mehreren Stellen gestaut und zwischen riesigen künstlichen Seen eingeschlossen ist.

    • Stellt Euch vor, am Ufer eines der künstlichen Seen zu stehen.

    • Verbeuge dich und nimm eine Handvoll Wasser in deine Hände.

    • Bitte um göttlichen Segen. Er fällt als goldener Regen in deine Hände

    • Verteile das gesegnete Wasser über den Fluss.

Wenn du noch etwas Zeit hast, kannst du den mächtigen Felsen von Drežnica im Neretva-Canyon noch einen Besuch abstatten.

15:20 – 15:30 Uhr: Mostar

Mostar ist die Hauptstadt von Herzegowina, dort, wo der Fluss Neretva aus seiner Schlucht kommt. Mostar ist berühmt für seine Bogenbrücke, die im letzten Krieg zerstört und kürzlich wieder aufgebaut wurde. Die Stadt ist in einen muslimischen und einen christlichen Teil unterteilt.

    • Wir nähern uns der Mostar-Brücke mit unserem »Bus«, der über dem Fluss Neretva schwebt.

    • Wir halten an, nachdem wir unter der Brücke angekommen sind, und öffnen unsere Herzen wie tausend Sonnen, die Liebe und Frieden über die geteilte Stadt und ihre Bewohner ausstrahlen.

15:30 – 15:50 Uhr: Medjugorje

Medjugorje ist bekannt durch die Botschaften von Mutter Maria, die seit 1983 von einer Gruppe von Kindern empfangen wurden, die jetzt alle erwachsene Männer und Frauen sind. Marko war dabei, als vor einem Jahrzehnt eine solche Nachricht empfangen wurde. Die folgende Meditation folgt seinen Wahrnehmungen während des Besuchs.

  1. Stellen wir uns vor, an dem oberhalb des Dorfes gelegenen Ort zu stehen, wo seit fast vier Jahrzehnten Friedensbotschaften empfangen werden.
  2. Aus dem Boden heraus erscheint eine silberne Sphäre der Präsens von Gaia, der Schöpferin allen Lebens. Spüre ihre Gegenwart und höre zu, was sie dir sagt.
  3. Dann teilt sich die Kugel in unzählige Mikrokugeln. Einige von ihnen berühren deinen Herzraum. Andere finden ihren Weg durch unseren Kreis hindurch nach Herzegowina und Bosnien, um die Herzen von Menschen zu berühren, die bewusst oder unbewusst offen für ihren Segen sind.

15:50 – 16:10 Uhr: Stolac

Tatsächlich ist die Stadt selbst nicht wichtig; das Besondere ist das Hochplateau über Stolac mit den zyklopischen Mauern eines alten Heiligtums namens Daorson. Es hat die fantastische Fähigkeit, Bosnien und den Balkan nach oben mit der Quelle der kosmischen Inspiration und tief unten mit der Matrix (Archetyp) im Wasser des Lebens zu verbinden.

  1. Stell dir vor, wie du dünne goldene Fäden an verschiedenen Orten in Bosnien, Herzegowina und auf dem Balkan (dem heiligen Leib Europas) befestigst und hebe den ganzen Strauß zum Stern hoch oben am Himmel, der den kosmischen Zweck der mit ihnen verbundenen Länder kennt.
  2. Stelle dir als nächstes vor, wie du dünne silberne Fäden mit den Orten in Bosnien, Herzegowina und dem Balkan verankerst.
  3. Nimm dann diese Fäden und bringe das Bündel tief in den Ozean der Erinnerung im Kern der Erde.
  4. Verbinde sie mit der Matrix (Archetyp) des Mutterleibs Europas (Balkan).
  5. Achte darauf, dass die aufsteigenden goldenen Fäden und die absteigenden silbernen Fäden ein perfekt ausbalanciertes und starkes Muster bilden, das den neuen planetarischen Raum für Europa und die Welt hervorbringen kann.
  6. Betritt diesen Raum, um seine Qualität zu spüren.

16:10 – 16:20 Uhr: Abschluss

Bei der Rückkehr hält unser leichter Bus am Bohinj See in den Julischen Alpen, wo wir morgen, Sonntag, den 12. Juli, das Netzwerk des Lebens (LifeNet) feiern und an seiner Erneuerung arbeiten werden.

Wir bilden unseren Kreis über dem Bohinj-See am Fuße des Triglav, danken einander für die Erfahrungen, die wir in Bosnien gemacht haben, und danken allen Wesen, die uns wohlwollend begleitet und inspiriert haben.

  • Wir sehen uns morgen um 9:00 Uhr am selben Ort für das Telepathische Lebensnetztreffen 2020.

Anhang:

Das Gaia Touch Ritual: Träne der göttlichen Gnade

  1. Hebe deine Hände in der Gebetsgeste auf die Ebene deines Herzens und lass einen Tropfen deines Mitgefühls (bezogen auf die betreffende Person, den betreffenden Ort oder die betreffende Situation) zwischen deine Handflächen gleiten.
  2. Verbeuge dich vor der Erde und greife mit deiner Vorstellungskraft tief in das Reich von Gaia hinein, der Mutter des Lebens. Forme mit deinen Händen ein Gefäß und bitte Gaia um einen Tropfen ihrer Vergebung, die sich auf die Notlage oder Beleidigung bezieht, die dem gegebenen Aspekt des Lebens, einem Ort oder ihren Wesen in Verbindung steht.
  3. Richte dich auf und hebe das Gefäß deiner Hände (das bereits den Tropfen deines Mitgefühls und den Tropfen von Gaias Vergebung enthält) zum Himmel empor und bitte um einen Tropfen der göttlichen Gnade.
  4. Das Heilwasser wird nun homöopathisch eingesammelt. Führe das Gefäß deiner Hände mit dem Heilwasser so, dass es sich in deiner Vorstellung auf das vorbestimmte Ziel richtet. Die Absicht deines Herzens und die Aufmerksamkeit deines Bewusstseins bilden zusammen eine Brücke, um den Heilungsimpuls dorthin zu leiten, wo er gebraucht wird.
  5. Bedanke dich. Basierend auf dem Prinzip des persönlichen Glaubens und der Telepathie kann dieses Ritual auch über große Entfernungen funktionieren.

Zeichnung 1: Karte der Bosnienreise

Zeichnung 2: Der Doppelkegel von Stolac / Daorson

4 Comments

  1. Varga

    Danke sehr, daß ich ihm diesr Arbeit teilnehmen könnte. Ich fiende, daß war alles sehr kräftig, harmohnisch, ich habe immer die Eigenheit, die Present und die Hielfe gefüllt, und das, daß sehr wichtig war. Danke. Ich arme euch alle um, mit Liebe, aus Ungarn und Österreich. Zsolt

  2. Zum telepathischen Treffen am 11. Und 12. Juli 2020
    Am Samstagvormittag konnte ich leider nicht teilnehmen, da ich schon zugesagt hatte, mit meinem zur mobilen Druckerpresse umgebauten Fahrrad auf dem Osnabrücker Markt zugunsten der von der Coronapandemie betroffenen freien Künstler*innen zu drucken. Im Rahmen einer Friedenswerkstatt hatten wir zusammen mit Marko diesen Platz im Jahr 2018 besucht. Von der dortigen Rathaustreppe wurde im Jahr 1648 nach jahrelangen Verhandlungen der Westfälische Friede, also das Ende des 30-jährigen Krieges, verkündet. Ich habe dort von 10 bis 14 Uhr mit kleinen und großen Passant*innen etwa 30 Plakate gedruckt, „Ohne Kunst, ohne Musik, ohne… Wie wollen wir leben?“
    Ziemlich abgekämpft bin ich also um 15 Uhr in unser Treffen eingestiegen.
    Ich kann den Nachmittag nur unter dem Wort VERBUNDENHEIT zusammenfassen. Verbundenheit mit Euch, den Teilnehmer*innen des Netzwerktreffens, Verbundenheit mit den Teilnehmer*innen meiner Druckaktion und, am meisten gegenwärtig, Verbundenheit mit unserer Künstlerkollegin Christine, die vier Tage zuvor gar nicht weit weg von unserer Wohnung unter einen LKW geraten und gestorben ist. Verbundenheit mit den Trauernden vor allem mit ihren verwaisten Kindern, denn der Vater ist vor eineinhalb Jahren verstorben.
    Hier waren dann die Übungen zu den Städten, die den Herzraum betrafen, ob aufnehmend oder sendend, ganz wichtig. Wichtig, sich in Verbundenheit mit euch zu stärken und auch bestärkt zu werden, dass ich selber auch stärken kann.
    So war es dann auch heute, am Sonntag, mit der verspiegeltem Insel und der Stärkung für die Kinder dieser Welt, die ich noch zweimal für Christines Kinder und ein weiteres Mal für die Onkel, Tanten und Großeltern, die sich jetzt um die zwei Kinder kümmern, wiederholt habe.
    Dazu habe ich eine Zeichnung gemacht, die zeigt, wie sich die Dinge aufgebaut haben. In der Mitte der Bohinisee, wo ich telepathisch war, und der Markt in Osnabrück, wo ich wirklich, leiblich war. Ganz im Vordergrund Christine, die Verbundenheit mit Euch, den Trauernden und den Bürger*innen Osnabrücks. Das Ganze dann vor dem Hintergrund von Corona, dem Klimawandel, der Migrationsfrage und dem damit einhergehenden Rassismus.
    Manfred Blieffert, Osnabrück

    Leider kann ich die Zeichnung hier nicht einfügen

  3. Eine bemerkenswerte Erfahrung dieser telepathischen Arbeit war, dass mein physischer Körper unterschiedlich stark daran beteiligt war. Ich kann sagen, dass er am Vormittag der Bosnienreise bis zur Erschöpfung mitarbeitete, während der Nachmittag ein sanfter Fluss war.

    So reagierte meine Atmung am Jajce Wasserfall, ich begann tiefer und freier zu atmen.
    Im Tunnelsystem von Visoko wurde ich regelrecht zur Teilnahme des ganzen Körpers aufgefordert. Meine erste und zugleich letzte Station unserer Erkundung war einer der Megalithen. Ich „hörte“ seine Klänge, schöpferische Klänge. Dies geschah zunächst auf der Ebene der Ohren. Dann wurde ich aufgefordert, diese Klänge mit dem ganzen Körper aufzunehmen, alle Zellen des Körpers dafür zu öffnen. Dabei sank ich immer tiefer in eine Entspannung und verlor den zeitlichen Reiseplan.
    In Zavidovici erlebte ich die parallele Welt als eine, die die Vollkommenheit des Kreises und der Kugel lebt. Um mir eine physische Ahnung dessen zu geben, hatte ich das Gefühl, dass meine Mundhöhle zu einem kugelförmiger Raum geformt wurde, welcher Kugeln, gebildet aus Licht und Wasser, entließ. Dies war wie eine Sprache und es war eine große Freude, in dieser Weise zu kommunizieren. Die vielfältigen bis tief in den Körper empfundenen Eindrücke in der schnellen Sequenz unserer Reise erschöpften mich aber auch und so war mir die Mittagspause sehr willkommen.

    Am Nachmittag entschied ich mich bewusst, die intensive Beteiligung des Körpers zu reduzieren und dies passte perfekt zum Programm, denn das Segnen, Liebe ausstrahlen, die Begegnung mit Maria (sie zeigte sich mir vor allem im Aspekt der Trösterin) und die Schaffung des neuen Raums – all dies lässt sich auch ohne starke Einbindung des Körpers tun.

    Einen herzlichen Dank an unsere Reisefüher*Innen und die ganze Gruppe! Es liegt ein großer Reichtum darin, die vielfältigen Erfahrungen zu lesen und dabei entsteht auch so manche schöne Erinnerung an persönliche Begegnungen und frühere Lebensnetztreffen.

  4. Roman Böhringer

    Telepathische Reise nach Bosnien 11.7.2020

    9:00 Uhr bis 9:20 Uhr Einstimmung
    Eindruck der Begrüssung: heitere Stimmung.
    Gefühl: auch die Wesen, welche die Pyramide gebaut und belebt haben einzuladen, sehr grosse, schlanke Wesen.
    (Dann ein kurzer Flash einer Szene, in der jemand (ich) in eine Tonne fällt, die mit metallenen spitzen Gegenständen gefüllt ist.)
    Der Bus ist lang und sehr beweglich. Jeder hat viel Platz. Ein komfortables Gefährt.

    9:20 Uhr bis 9:30 Uhr Einstimmung auf das Land Bosnien am Wasserfall Jajce
    Wie sind im Kreis, das Wasser die Tropfen des heiligen Flusses reinigen und befreien unsere Muster. Ionisation unserer Körper. Ein wirklich befreiendes Gefühl. Alle geben sich die Hand und in eine Richtung wird die erfahrene Freiheit weitergegeben, vermählt sich mit der eigenen erfahrenen Freiheit und geht so zum Nächsten über und so weiter. Es sind drei Durchgänge nötig bis die Freiheit für sich ganz rein im Raum steht, erfüllt mit allen gemachten Erfahrungen. An dieser Freiheit darf teilhaben wer immer möchte.

    9:30 Uhr bis 9:50 Uhr Pyramiden von Visoko
    Bin ziemlich schnell in den Himmel gegleitet. Dort werde ich aufgehalten, weil meine Füsse eine Waschung erhalten. Erst dann darf ich weiter. (Dabei habe ich doch erst gestern meine Füsse gewaschen ;-). In der Sonnen-Pyramide: einfach nur Liebe, Erfüllung, wohl sein, Gelassenheit erfahren. Diese Pyramide fühlt sich riesig an. Im Drachentempel ist es dann schon wieder eng. Vor meinem geistigen Auge erscheint ein Drachenauge so nah, dass ich die Hautfalten einzeln zählen kann. Ich werde eindringlich angeschaut. Es entsteht ein mulmiges Gefühl. Von der Drachen-Pyramide geht es dann in die Mond-Pyramide.
    In der Mond-Pyramide werden mir seidenweiche Tücher umgehängt. Ein wunderbarer Duft liegt in der Luft. Ein sanfter Wind streichelt einen ständig. Eine Atmosphäre der totalen Gelassenheit, der Weite, des frei seins. Nur da sein, angekommen sein.

    Kurze Pause

    10:00 Uhr bis 10:20 Uhr Grosse Steinkugel in Zavidovici
    Die Kugel stellt sich mir dar, wie eine Schale oder Lotusblüte. Heraus komme ich mit einer Maus in der Hand. Die Bedeutung, die Symbolik ist mir im Moment nicht klar.

    10:20 Uhr bis 10:40 Uhr Sarajevo
    Gaia Touch-Übung, Träne der Gnade gemacht.
    Die Sonnenscheibe steigt auf und legt sich über das Land. Die Reinigung beginnt.

    Grosse Pause

    11:00 Uhr bis 11:20 Uhr Stecak-Kultur
    Schwebend nähere ich mich einem Stecak. Zuerst sehe ich nur die äussere Aura. Es sind Ringe oder Schweife die von einem Zentrum ausgehen. Sie sind grösser oder kleiner und reihen sich auf. Dann erkenne ich, wie die Ringe sich im Innern spiegeln. Es sieht so aus als ob es Unendlich-Schlaufen sind, in verschiedenen Farben.
    Zeichnung:

    Ich muss meine Kleider draussen lassen. Dann zieht es mich hinein. Ich finde mich in einem Raum voller Kristalle wieder. Alles ist in grellem weissen Licht. Es hat reinigende Wirkung. Die Wesen hier im Raum sind winzig oder ich bin riesig gross. Sie sind sehr geschäftig aber gelassen und tief verbunden mit dem was sie gerade machen. Ich bekomme ein Häufchen von diesem hellen Kristallstaub in meine Hände. Diesen Staub verteile ich draussen in die Atmosphäre. Zuvor tauche ich einen Stein, der vor mir liegt (real) in diesen Kristallstaub und lege ihn wieder vor mir auf den Boden.

    11:20 Uhr bis 11:30 Uhr
    Abschluss

    Am Nachmittag:

    15:00 Uhr bis 15:10 Uhr Einstimmung gemacht, in den Bus eingestiegen

    15:10 Uhr bis 15:20 Uhr Herzegowina; Schlucht Fluss Neretva
    Ich gehe in den Fluss bis zu den Knien und tauche meine Hände ins Wasser. Hebe sie hoch in den Himmel und bitte um den goldenen Segen. Danach verteile ich das Wasser über den Fluss. Das Gleiche mache ich ein zweites Mal und verteile das Wasser über das Land.

    15:20 Uhr bis 15:30 Uhr Mostar
    Öffne mich den 1000 Sonnen des unendlichen Kosmos. Sie strahlen durch mich hindurch in die geteilte Stadt. Die Strahlen fliessen gleichmässig ins Erdreich beidseitig des Flusses und steigen in jedes Haus wieder hoch, füllen die Wände und die Räume. Sie verbreiten Liebe und Frieden, Zufriedenheit, Vergebung und Toleranz. Auch fliessen die Strahlen der 1000 Sonnen durch den Äther und füllen gleichen Teils die Räume zwischen den Häusern und der Landschaft.

    15:30 Uhr bis 15:50 Uhr Medjugorje
    Ich darf mich in den silbernen, weissen Strahl stellen. Bilder kommen hoch, ob für mich, wird sich zeigen.

    15:50 Uhr bis 16:10 Stolac / Daorson
    Zeichnung: So habe ich das für mich erlebt.
    16:10 Uhr bis 16:20 Uhr

    Abschluss im Kreis über dem See schwebend!

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